Mit der Sonographie (Ultraschall) untersuchen wir schmerzfrei und risikolos
Organe im Bauch- und Brustraum, die Schilddrüse, Lymphknoten und Weich­teile.
Mit der Farbdoppler-Sonographie stellen wir Erkrankungen der Gefäße fest,
die den Bauchraum, die Extremitäten und das Gehirn versorgen.
Durch ultra­schall­­gesteuerte Punktion können wir nach örtlicher Betäubung
gezielt Gewebe­proben entnehmen.

Entzündungen, Geschwüre und Tumore können wir frühzeitig bei der Gastro­skopie (Magenspiegelung) erkennen. Hierzu wird ein biegsames Instrument mit eingebauter Video-Optik durch Mund und Speise­röhre in den Magen und Zwölffingerdarm ein­geführt.


Bei der Koloskopie (Darm­spie­ge­lung) unter­suchen wir mit einem weichen, ­
dünnen Instrument den Dickdarm und den Übergang zum Dünndarm.
Die Ursachen von Beschwer­den können geklärt und gleichzeitig zur Krebs­vor­sorge
frühe Vor­stadien von Darm­krebs, sog. Polypen, entfernt werden.

Die Spiegelungen führen wir auf Wunsch nach der Methode der sanften Endoskopie
mit beruhigenden Medikamenten durch.

Mit H2-Atemtesten diagnostizieren wir z.B. Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeiten, mit dem C13-Atemtest Helicobacter pylori.

Mit einer Knochenmark­punktion, bei der wir unter örtlicher Betäubung aus dem Beckenkamm Knochenmark entnehmen, stellen wir Er­krankungen des blutbilden­den Systems fest.

Bei Pleura- und Aszites­punk­tionen wird zur D­ia­gnose­­findung oder auch zur
Entlastung Flüssigkeit entnommen, die sich in der Bauchhöhle oder zwischen
Rippen- und Lungenfell ansammelt und Beschwer­den verursacht.